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Sie befinden sich auf einer Seite, die das Leben und die Lehre der katholischen Organisation „Opus Dei“ („Werk Gottes“) kritisch begleitet. Wir, die Redaktion, sind großteils ehemalige Mitglieder dieser Vereinigung ; dank der restriktiven Informationspolitik innerhalb des Opus sind wir über manche Vorgänge in der Geschichte des „Werkes“ und über die Bestimmungen in seinen internen Schriften zum Teil besser informiert als jene Funktionäre, die derzeit in ihm Leitungsfunktionen innehaben.

Wir verfolgen aufmerksam die Aktivitäten und Äußerungen der „Personalprälatur“ und versuchen unseren Beitrag dazu zu leisten, dass es sich, ungeachtet der postulierten „Treue“ zu seinem „heiligen“ Gründer, der es in vielem auf Irrwege geführt hat, zu dem entwickeln kann, was es zu sein vorgibt: ein Weg der Heiligkeit inmitten der Welt.

Dazu ist es allerdings notwendig, reinen Tisch zu machen. Allzu viele betrügerische Manipulationen gegenüber der Kirchenleitung haben bisher verhindert, dass sich die vatikanischen Leitungsgremien ein klares Bild der Lage machen konnten. Nun, unter dem Pontifikat Franziskus I., besteht die Chance, dass die kirchliche Hierarchie jene fragwürdigen Praktiken der Vereinigung untersucht und reguliert, die bisher nicht zur Sprache gekommen sind – aus Nachsicht gegenüber einer scheinbar wachsenden, mit zahlreichen Berufungen gesegneten Gemeinschaft, die dem polnischen Papst eine Reihe von willkommenen Gefälligkeiten erwies.
Nun aber ist zu beachten, dass es mit einem großen Schaden für die Kirche selbst verbunden wäre, wenn eine Reihe von Missbräuchen unkommentiert und ohne Sanktionen weiter betrieben würden:

Ein schwieriger und langer Weg zurück von diesen zur Gewohnheit gewordenen Irrtümern steht bevor; diejenigen Besucher unserer Seite, die sich als Gläubige der katholischen Kirche verbunden fühlen, sind eingeladen, diese für alle Beteiligten harte Probe mit ihrem Gebet zu begleiten.

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